Pilates Reformer Ausbildung
- Yulia

- vor 2 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 15 Stunden
Manchmal fühlt sich Pilates nicht mehr nach „Workout“ an, sondern nach einem Gespräch mit dem Körper. Du spürst feiner, wo du ausweichst. Du merkst, wann Kraft wirklich aus dem Zentrum kommt – und wann sie nur irgendwo „gezogen“ wird. Und irgendwann kommt dieser Moment, in dem du denkst: Ich will das nicht nur machen – ich will es wirklich verstehen.
Genau dafür startet bei uns im April die Pilates Reformer Ausbildung: als intensiver Deep Dive in Bewegung, Biomechanik, Unterrichtsklarheit und in die Kunst, Menschen sicher und individuell zu begleiten – egal, ob du später unterrichten willst oder „einfach“ richtig tief einsteigen möchtest.

Warum der Reformer so viel verändert - wenn man ihn wirklich versteht)
Der Reformer ist ein geniales System: Federn geben Widerstand – und gleichzeitig Unterstützung. Das klingt simpel, aber genau darin liegt die Magie. Du kannst damit präzise Kraft aufbauen, Beweglichkeit intelligent entwickeln und vor allem: Kontrolle, Timing und Koordination so schulen, dass Bewegung sich plötzlich logisch anfühlt.
Was viele erst in einer Ausbildung wirklich entdecken:
Der Reformer ist nicht nur ein Gerät, auf dem man Übungen „abspult“. Er ist ein Biomechanik Labor. Du lernst, Bewegung zu lesen: Wo fehlt Stabilität? Wo wird kompensiert? Welche Struktur braucht gerade Unterstützung – und welche braucht mehr Herausforderung?
Das ist der Punkt, an dem Pilates aufhört, „eine Methode“ zu sein – und anfängt, ein Handwerk zu werden.
Für wen ist die Ausbildung gedacht?
Diese Ausbildung ist für dich, wenn du mindestens eines davon spürst:
Du bist neugierig auf Anatomie, Bewegung und „Warum“-Fragen – und willst nicht länger nur nachmachen, sondern durchdringen.
Du willst unterrichten – und suchst eine Basis, die dir Sicherheit gibt (statt nur Choreos).
Du liebst Pilates und willst deine eigene Praxis auf ein neues Niveau bringen – mit Tiefgang und Verständnis.
Du arbeitest bereits mit Menschen (z. B. Yoga, Training, Therapie) und möchtest den Reformer als präzises Werkzeug verstehen.
Erfahrung in Pilates ist hilfreich, aber nicht zwingend. Wichtiger sind: Interesse, Bereitschaft zu üben – und der Wunsch, genauer hinzusehen.
Wie wir arbeiten: fundiert, praktisch – und wirklich individuell
Wir halten die Gruppe bewusst klein. Nicht, weil es „exklusiver“ klingt, sondern weil es beim Reformer entscheidend ist, dass du gesehen wirst: deine Ausrichtung, deine Muster, deine Sprache, dein Timing.
Du lernst in einem Format, das Praxis und Theorie nachhaltig verbindet: Insgesamt umfasst die Ausbildung 140 Stunden – mit drei Präsenz Wochenenden im Studio, ergänzt durch begleitetes Selbststudium, Hospitation / Unterrichtsbeobachtung und einem Online Anteil zu Anatomie & Movement Principles. Dazu bekommst du ausführliche Unterlagen mit Übungsbeschreibungen und Video-Links, damit du auch zwischen den Modulen und nach der Ausbildung sinnvoll weiterarbeiten kannst. Ein Highlight ist außerdem eine 1:1 Privatstunde am Reformer, um Technik und offene Fragen ganz individuell zu festigen.
Das Ziel ist nicht „viel Stoff“.
Das Ziel ist Klarheit: im Körper – und (wenn du unterrichten willst) in deiner Anleitung.

Was du inhaltlich wirklich mitnimmst
Die Ausbildung folgt einem klaren Lernweg:
Stabiler Boden statt schneller Tricks
Du baust ein sauberes Fundament auf: Reformer-Handling, Sicherheit, klassische Pilates-Prinzipien und ein Repertoire, das du wirklich verstehst – inklusive sinnvoller Modifikationen und Kontraindikationen.
Der Gamechanger: Körper lesen & besser cue’n
Wir vertiefen Anatomie und Bewegungsprinzipien nicht abstrakt, sondern direkt an Bewegung. Du lernst, Haltung und Bewegungsqualität zu erkennen und daraus klare Cues abzuleiten – verbal, visuell und taktil. Sequencing wird dabei nicht „kreatives Basteln“, sondern ein logischer Aufbau.
Mehr Möglichkeiten – ohne die Präzision zu verlieren
Du erweiterst dein Spektrum Richtung Advanced, lernst Variationen und Zusatz-Tools (z. B. Jumpboard & Co.) sinnvoll einzusetzen und entwickelst eine Unterrichtssprache, die zu dir passt – präzise, menschlich, wirksam.
Am Ende steht eine internationale Zertifizierungsprüfung (Theorie + Praxis), die dir einen professionellen Rahmen gibt – und ein Zertifikat, das international anschlussfähig ist.
Was danach anders ist
Viele kommen in eine Reformer Ausbildung mit dem Wunsch, „mehr Übungen“ zu können – und gehen mit etwas viel Wertvollerem:
einem geschulten Blick für Bewegungsqualität
einer klaren Vorstellung, wie man sicher aufbaut und anpasst
einem stabilen anatomischen Verständnis, das bleibt
und (wenn du unterrichten willst) dem Gefühl: Ich kann das verantwortungsvoll halten.
Und wenn du es nur für dich machst? Dann wird deine eigene Praxis oft ruhiger, klarer, ehrlicher – weil du plötzlich weißt, was du tust und warum.
Wenn du spürst: „Das könnte mein nächster Schritt sein“
Eine Ausbildung ist persönlich. Und sie ist eine Entscheidung, die sich richtig anfühlen darf. Wenn du magst, lass uns kurz sprechen: Wo stehst du gerade? Was ist dein Ziel? Passt das Format zu deinem Alltag?
Schreib uns oder buche dir ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir nehmen uns Zeit.
Wir freuen uns auf einen intensiven Start im April – und auf alles, was sich zeigt, wenn wir gemeinsam in die Tiefe gehen.
Yulia Eberle
